Moorige Eindrücke vom Südrand der Lüneburger Heide

Susa Deutschland, Tagebuch Leave a Comment

Zuletzt überarbeitet am 21.07.2017

Hallo lieber Leser, wir sind nun mit unserem Overland Cruiser weiter unterwegs. Es war ein kleiner Zwischenstopp angesagt bei meiner Schwiegermutter. Sie hatte Max fast ein halbes Jahr nicht gesehen. Es gab Erdbeertorte und Kaffee zur Begrüßung.

Die Wäscheberge, die auf der Rückfahrt von Portugal wuchsen wollte ich auch dort verarzten. Leider musste ich feststellen, dass der Trockner von Max Mutter defekt war …also musste die Wäsche in die Sonne und Abend bei uns ins Wohnmobil.

Wir wurden 3 Tage verwöhnt und vom ganzen Dorf beobachtet 😛 So ist das Dorfleben….da wird gleich getuschelt wenn Du deine Mülltonne aus Versehen vergisst rein zu holen…hach..ich vermisse es überhaupt nicht 😉

Los ging es meine Tochter Stephanie und die beiden Enkel-Mäuse besuchen.

Unser Weg führt uns in die Lüneburger Heide.Ein Gewitter zog auf und wir hielten zur Sicherheit auf einem Heide Parkplatz nahe Schneverdingen erst einmal an.

Gewitterstimmung

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Es zog sich richtig dunkel zu und wir mussten drinnen das Licht anmachen um Kaffee zu kochen.

Die Schleusen öffneten sich und der Himmel viel uns auf den Kopf mit Sturmböen, Hagel, Sturzregen und sagenhaften Blitzen.

Gleich geht´s lo-hos!

Ach, das war ein reinigendes Gewitter! Die Luft ist nun wieder klar und frisch. Nach einer kurzen Zeit lies sich die Sonne auch wieder blicken und die Wolken verschwanden so schnell wie sie gekommen waren…Hurrrraaa, endlich wieder Wärme!

Los geht es ins Pietzmoor bei netten 33 Grad und Schwüle

Auf dem Wanderweg durch das Moor sahen wir den Schaden, den das Gewitter angerichtet hatte. Bäume kreuzten plötzlich unseren Weg. Umgefallen von den Sturmböen….gut, dass wir mit unserem Wohnmobil angehalten und das Gewitter abgewartet haben.

Abgeknickt vom Gewittersturm

Eine alte Tanne lag abgebrochen quer über dem Weg. Zum Glück war zu dieser Zeit niemand unterwegs hier!

Die Bremsen oder Pferdefliegen sind massig unterwegs. Es brummt hier im Pietzmoor nur so um unsere Köpfe und Beine….echt fies diese Blindfliegen. Die Stiche schmerzen lange und intensiv 😯

Unser Hund Leon hat da keine Probleme. Er kennt kein Moor und das Erste was er machte….über einen kleinen Wassergraben springen… auf eine Grünfläche….so wie er es kennt …..und schwubs….weg war er 😛

Oh verflixt, kein festes Gras unter den Pfoten! 😯

Da stand er nun tief mit dem Popo im Moorwasser und schaute dumm 🙂

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Ab da war der Spaziergang nur noch ein hinein und hinaus jagen aus dem Torfmoos. Leon hatte so viel Spaß, sah aus wie eine kleine Wildsau oder besser Moorhund.

Bis zum Bauch im Moorwasser, das macht Spaß!

Das Pietzmoor liegt am Südrand des Naturschutzgebietes der Lüneburger Heide. Es ist heute ca. 2,5m² groß und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Lüneburger Heide.

Der Rundwanderweg auf dem wir hier gehen ist 5 km lang und man kann das Moor in seiner ganzen Flora und Fauna bestaunen. Wollgras, Glockenheide, Sonnentau oder Leon´s Liebling, das Torfmoos.Birkenhühner, Moorfrösche oder Libellen….das Pietzmoor ist zauberhaft!

Informationstafel

Insgesamt 10 dieser Informationstafeln finden wir auf dem Moor Erlebnis weg. Sei zeigen die Entstehungsgeschichte des Moores und die Tier und Pflanzenwelt. Ich glaube dieses Moor ist zu jeder Jahreszeit eine Pracht.Ein schönes Stückchen Erde wenn diese Steckfliegen nicht wären!!

Da muss er unbedingt noch hinein!

Es wird Zeit für uns. Zerstochen und sehr erhitzt von 33 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 80%, laufen wir zurück zum Wohnmobil. Einer darf nicht hinein…noch nicht….der Moorclown. Ich muss ihn erst einmal abwaschen und trocken legen.

Die Sonne lacht und wir setzten uns noch etwas vor die Wohnmobiltür. Leon auf seinem Lieblings Teppich… zu müde um seinen Monsterknochen zu bearbeiten.

Müde und glücklich 😛

Für uns geht es nun weiter zum Wildpark Schwarze Berge…dort übernachten wir und bleiben vielleicht bis Samstag. Sonntag sind wir dann endlich in Salzhausen bei meiner Tochter, die ich so lange nicht gesehen habe.5 Monate können wirklich lang sein.

Unsere beiden Enkeltöchter sind gewachsen und das Baby, dass Anfang Februar das Licht der Welt erblickte, kann sich schon von allein vom Bauch auf den Rücken drehen…es wird Zeit, wir verpassen so viel als Großeltern.

Ich umarme Dich ganz lieb, lieber Leser und danke Dir, dass Du mich begleitet hast auf dieser Reise ins Pietzmoor. Ich hoffe ,es hat Dir auch Spaß gemacht.

Susanne, Max & Leon

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Mit Liebe geschrieben von
Susa

Susa

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Als Sternzeichen Schütze wurde mir das Reisen schon mit in die Wiege gelegt.Max lernte ich auch auf einer nach Reise nach Frankreich kennen. Nun sind wir seit 10 Jahren verheiratet und reisen mit viel Freude durch die Welt. Mit der Zeit wurden wir immer neugieriger auf Abenteuer im Ausland oder Inland.So verstreicht die Zeit und wir leben und erleben unser Leben mit unserer beider Berufung, das Reisen. Seit 2 Jahren ist unser Wohnmobil der Overlandcruiser unser zu Hause.Im Juli 2016 kam dann durch einen enormen " Zufall" unser neues Bordmitglied bei uns an...ein Rhodesien Ridgeback, mit dem schönen Namen Leon von der Ewala. Ich freue mich jederzeit über eine E-Mail von Dir. Love Peace Happiness

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