Ein letzter Tag im Paradies Portugal…dann ab nach Spanien/ Frankreich

Susa Frankreich, Portugal, Spanien, Wohnmobil Reiseberichte 6 Comments

Zuletzt überarbeitet am 30.06.2017

An diesem letzten Tag im Paradies Portugal standen wir an einem traumhaft einsamen und langen Strand am Atlantik. Die Sonne brannte und wir entschieden uns zum Schluss unserer Reise einen langen Spaziergang am Strand Praia da Aberta Nova zu machen.

Wir packten unsere Rucksäcke zusammen…Sonnenbrillen durften nicht fehlen bei dieser Spiegelung des Atlantiks und des Strandes…es blendet sonst fürchterlich und und kann unseren Augen schaden. Max nahm seine Badehose mit und ich zog gleich meinen Bikini an um die Sonne noch am letzten Tag unserer Reise einzufangen.

Praia da Aberta Nova

Fest im Griff meine neuen Espadrilles….der Sand kann schon mal heiß unter den Füßen werden. Unser Hund Leon liebt den Strand und die Sonne. Hier kann er frei ohne lästige Leine oder Hundegeschirr lauf wie es ihm beliebt…..weit kommt er nicht, es ist einfach zu heiß 😛

Heiß und sandig 😎

Natürlich haben wir auch für Leon Süßwasser dabei. Rucksäcke können so was von praktisch sein an so einem schönen sonnigen Tag in Portugal. Es soll schließlich ein langer Strand Spaziergang werden und dabei auch Spaß machen.

Den Wind einfach mal machen lassen…

Wieder am Wohnmobil zurück, wird es Zeit unsere Sachen für die Rückreise nach Deutschland zusammen zu packen. Die Route ist geplant und schon im Navi geparkt….Max macht zum Schluss noch ein paar Fotos, es fällt ihm auch sehr schwer sich von diesem zauberhaften Land zu trennen.

Letzte Fotos am Atlantik

Ich vermisse diesen Lifestyle jetzt schon. Diese Ruhe im Herzen, den Flow….das Leben genießen und dabei in Ruhe und Frieden arbeiten zu können….ohne Hektik und Stress.

Am nächsten Morgen geht es los.

Wieder mautfrei zurück über Spanien und Frankreich, nach Deutschland. Gleich in Spanien, erreicht uns das schlechte Wetter. Salamanca zeigt sich regnerisch….das iberische Gebirge hängt voll mit dicken Wolken….es nieselt und ist kalt.

Die Fahrt war sehr eintönig und wir hielten ein paar Mal im Gebirge an um mit Leon eine Pause zu machen. Er schläft viel wenn wir fahren.

Umgefallen….die Fahrt ist voll anstrengend für uns alle

Spanien…..wir düsen einfach mal durch die Wolken.

Das Wetter ist gruselig heute. Unser erster Halt ist in Frankreich auf dem Wohnmobil Stellplatz Saint Paul Les Dax sein. Ein kleiner Waldparkplatz, den Max vorher abgehen möchte. Unser Overland Cruiser ist schließlich 9.80m lang, daher müssen wir immer erst schauen ob wir einen geeigneten Wohnmobil Platz in der Länge und Höhe von 3.20m finden.

Saint Paul Les Dax

Er kam zurück und berichtete, dass tatsächlich noch ein Platz auf diesem Wald-Wohnmobil-Stellplatz frei ist. Na Gott sei Dank! Wir wollten nur noch ausruhen, essen, etwas Rotwein genießen und schlafen.

Wir fuhren eine recht enge kleine Straße an und ich fragte mich, wo wir da wohl landen werden 😯 Aber ok…wenn´s passt.

Passt…das nenne ich mal Waldparkplatz!

Es gibt hier sogar eine Entsorgung und Wasser fassen ist auch kostenlos….eine tolle Sache hier in Frankreich. Viele solcher Wohnmobil Stellplätze haben Ent und Versorgung umsonst.

Mülleimer, Ent-und Versorgung kostenlos

Am nächsten Tag geht es weiter. Wir fahren durch ein paar kleine Dörfer, die sehr alt ausschauen. Die Straßen sind holperig und wir werden alle recht gut durch geschüttelt.

Unser nächster Halt ist 400km weiter…. Nonaville. Ein kleiner Ort mit eigenem Wohnmobil Stellplatz und Entsorgungsstation. Der Wohnmobil Stellplatz ist kostenfrei, die Entsorgung und Wasser fassen nicht. Eine schöne und ruhige Gegend.

Wohnmobil Stellplatz Nonaville

Spazieren gehen kann man hier wunderbar mit seinem Hund und wir ruhen uns aus. Die Nacht verläuft ruhig und friedlich. Am nächsten Morgen fahren wir weiter….wieder ca.400 km Richtung Metz.

Frankreich ist voll mit Klatschmohn. Überall an den Wegesrändern blüht er zur Zeit und wir haben auch tatsächlich Sonne an diesem Tag unserer Reise. Die Fahrt zerrt an den Knochen und der Frontmotor ist laut….ich bin völlig erledigt und Leon auch als wir bei Metz zum Halten kommen.

Leon ist kaputt….seine Nase knautscht sich schon beim Schlafen.

Metz, eine wunderschöne Französische Stadt. Ich schaue sie mir beim Vorbeifahren an. Gerne hätte ich angehalten aber man ist so im “ Fahrfieber“ das es nicht Frage kommt…diesmal nicht. Nächstes Mal vielleicht.

Metz

Vorher kommen wir noch an alten Windmühlen vorbei….

Keine Kaffeepause für uns, wir haben 7,5t. Eine bisschen weiter und wir finden einen geeigneten Parkplatz zum Rasten und etwas die Beine vertreten.

Jetzt sind wir bei Metz…endlich

Eine war lange Fahrt. Wir halten dieses Mal an einem ganz normalen Rastplatz an der Autostraße. Er ist schön leer bis jetzt. Im Laufe des Abends kommen viele LKW zu uns…vor uns..hinter uns…neben uns….sie haben es wirklich nicht leicht mit ihren Lenkzeiten und müssen einen Platz finden.

Schon wieder habe ich wenig Glück, da in kurzer Entfernung ein Kühllaster aus Spanien seinen Platz gefunden hat. Er ist laut durch seine Kühlanlage und ich frage mich immer wieder, wie ein Mensch dort drinnen im Cockpit schlafen oder ruhen kann.

Völlig zerknittert geht die Fahrt weiter nach Luxemburg…..wieder ca. 400km stehen auf dem Fahrplan.Die Route ist leicht und ohne Mautstelle auf der Autostraße…..der Verkehr fliest….keine Staus, nichts, alles ruhig…..das Brummen des Motors macht sooo müde.

Wieder durch kleine Orte

Abends erreichen wir Luxemburg und reihen uns in die Schlange bei der Tankstelle ein. So günstig können wir nie wieder tanken, wie hier. 0,96€ pro Liter Dieselkraftstoff.

Wir übernachten wieder auf einem Rastplatz zwischen LKW und fühlen uns völlig sicher. Dieses Mal habe ich Glück und kein lärmender Kühllaster raubt uns allen den Schlaf. Es wird eine ruhige und lange Nacht. Leon bekommen wie jeden Morgen seinen Renn-Lauf und Tobe-Spaziergang.Wir alle brauchen Auslauf 😛

Noch einmal 400km und wir sind wieder in Deutschland auf einem Wohnmobil Stellplatz in der Nähe von Bremen. Hier hat sich einiges verändert in den 5 Monaten, als wir das Letzte Mal hier standen. Es gibt nun eine Platzordnung…..da haben wohl wieder welche über die Stränge geschlagen….sehr schade aber absolut o.k.

Wohnmobil Stellplatz Grasberg

Good old Germany…..und schon spüren wir die Hektik der Menschen, die Massen von Autos, ruhelos, hetzend und rennend ….oh ja wir sind zurück.

7 Tage waren wir insgesamt unterwegs von Portugal nach Deutschland….ca. 3000 km. Verbraucht haben wir 18 Liter pro 100 Km und das mit unserem Overland Cruiser….ein guter Schnitt.

Danke, dass Du uns die ganze Zeit unserer Reise begleitet hast! Die nächste Überwinterung ist schon in Planung und ich hoffe, dass Du wieder mit an Bord bist, in unseren Overland Cruiser.

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Mit Liebe geschrieben von
Susa

Susa

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Als Sternzeichen Schütze wurde mir das Reisen schon mit in die Wiege gelegt.Max lernte ich auch auf einer nach Reise nach Frankreich kennen. Nun sind wir seit 10 Jahren verheiratet und reisen mit viel Freude durch die Welt. Mit der Zeit wurden wir immer neugieriger auf Abenteuer im Ausland oder Inland.So verstreicht die Zeit und wir leben und erleben unser Leben mit unserer beider Berufung, das Reisen. Seit 2 Jahren ist unser Wohnmobil der Overlandcruiser unser zu Hause.Im Juli 2016 kam dann durch einen enormen " Zufall" unser neues Bordmitglied bei uns an...ein Rhodesien Ridgeback, mit dem schönen Namen Leon von der Ewala. Ich freue mich jederzeit über eine E-Mail von Dir. Love Peace Happiness

Comments 6

  1. Da bekommt man doch wirklich Lust sich auch mal ein ordentliches Wohnmobil zu leisten. Euren Reiseberichten folgend kann man sagen das ihr wirklich eine Menge erlebt und vor allem richtig viel zu sehen bekommt.
    Werde da jedes Mal ganz Neidisch, aber so ist das ja nun mal im Leben, wir kommen da auch schon noch einmal hin. Aktuell mit 36 ist es wohl eher noch die Zeit des Arbeiten gehen, spätestens mit 55 wollen wir dann die Welt für uns entdecken. Dann sind unsere beiden Kids flügge und es kann losgehen 😉

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  2. Ist der Strand wirklich für Hunde zu betreten, oder war es vielmehr ein „Es gibt niemanden also machen wir es“? Ich plane schon eine kleine Weile einen Urlaub bei dem wir dann auch mal unseren Hund mitnehmen können, da es mich stören würde ihn schon wieder in einer Hundepension unterbringen zu müssen. Da Portugal schon lange auf unserer Reiseliste steht, wäre das eine tolle alternative. Auch das der Strand so verlassen ist läd ein an der ‚perfekten‘ Bräune zu arbeiten. Wir haben unseren letzten Urlaub auf Palawan verbracht, da war weder das eine, noch das andere möglich. FKK nicht möglich und Hunde gibt es zu viele wilde.

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  3. Ja, war auch etwas verwundert mit der Namensänderung.
    Ihr habt ja einen richtigen Spurt von Portugal aus gemacht.
    Herzlich willkommen wieder im alten Deutschland.
    Liebe Grüße Hans

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    1. Max
    1. Max

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