Grand Canyon

Die besten Campingplätze im Westen der USA – Esta nicht vergessen

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Ganz ehrlich, mein Blick wandert schon manchmal über den großen Teich, dort gibt es irrsinnig viel für reiselustige Rumtreiber zu sehen. Und die amerikanischen Highways sind garantiert breit genug für einen ordentlich großen Camper! Für ein Visum in die USA werde ich ESTA wählen, die mir mit ihrer Kompetenz und guter Beratung mein Visum besorgen werden. Mein Wunschtrip würde am Grand Canyon starten, um mich dann mit einem Abstecher über Las Vegas bis zur kalifornischen Küste zu führen. Herrliche Nationalparks natürlich mit inbegriffen! Wer kommt mit mir auf eine Gedankenreise durch die unendlichen Weiten der USA?

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Startpunkt: Grand Canyon

Grand Canyon, dieser Name allein besitzt schon einen großartigen Klang! Der Colorado River grub im Laufe der Jahrmillionen eine 450 Kilometer lange Schlucht durch die felsige Landschaft, er gilt als wahres Naturwunder. Fünf Millionen Besucher zählt die Region um den großen Canyon Jahr für Jahr, nicht wenige davon reisen mit dem Caravan oder Camper an und benötigen natürlich ihr ganz privates Plätzchen zum Parken und Relaxen. Ich schlage hierfür den Mather Campground vor, der auf einem bewaldeten Grundstück liegt und für jeden Camper ordentlich Platz bereithält. Die Market Plaza mit ihren großzügigen Einkaufsmöglichkeiten befindet sich nur ein paar Gehminuten entfernt, außerdem gibt es einen kostenlosen Shuttle-Bus mit Haltestellen an den schönsten Aussichtspunkten auf der Rim. Hier fällt euch gewiss ganz schnell wieder ein, warum auch ihr rastlose Rumtreiber seid

 

1. Zwischenstopp: Las Vegas

Auch wenn es schwerfällt, sich von diesem fantastischen Panorama wieder zu lösen, nehme ich euch jetzt mit Richtung Westen: Nach etwa 270 Meilen und knapp über vier Stunden Fahrt durch beeindruckende Wüstenlandschaften erreichen wir das schillernde Las Vegas im Westen des Bundesstaates Nevada. Und, nein, es ist gar nicht nötig, in einem der gewaltigen, aber nicht gerade preisgünstigen Casinotempel zu übernachten, um diese außergewöhnliche Metropole zu besuchen – zu diesem Zweck stehen mehr als genügend Campingplätze zur Verfügung. Ausgesucht habe ich das Oasis Las Vegas RV Resort, weil es hier viel mehr Grün gibt als auf den meisten anderen Sites. Natürlich steht auch eine herrlich saubere Poolanlage zur Abkühlung bereit, beschattet von hohen Palmen.

Nutzt am besten ein Taxi für eure nächtlichen Erkundungstouren durch die Glücksspielmetropole und lasst den Camper stehen! Schaut euch die berühmte Wasserorgel vor dem Bellagio an, wandelt im Venetian Resort an Venedigs Kanälen entlang und genießt den herrlichen Ausblick vom Stratosphere Tower. Eine Sache darf natürlich nicht fehlen: die klassischen Casino-Games in einem der bekannten Hotels zu spielen. Egal ob das Würfelspiel Craps, Poker, Blackjack oder Roulette: nirgendwo spielt es sich so fantastisch wie in Las Vegas. Solltet ihr euch beispielsweise für Roulette entscheiden und ihr seid mit den spezifischen Spielregeln noch nicht so vertraut, so empfiehlt es sich diese vorab online zu lernen, um den Spielfluss nicht zu verlangsamen und direkt zu starten. Selbstverständlich erklären euch aber auch die Croupiers auf Nachfrage gerne noch einmal die Spiele – ordentliche Englischkenntnisse vorausgesetzt.

 

2. Zwischenstopp: Mojave National Preserve

Wie ihr sicher wisst, ist Las Vegas weit und breit von Wüste umgeben, die sich allerdings bei genauerem Blick als äußerst sehenswert erweist. Ein Stück weit südwestlich der Zockerhauptstadt befindet sich der Mojave National Preserve, ein Wüsten-Nationalpark, der erst wenig touristisch erschlossen ist. Hier gibt es alles, was »Wüste« wirklich ausmacht: hohe Sanddünen, bizarre Felsen, tiefe Höhlen und vulkanische Kegel. Nehmt euch ordentlich viel Wasser mit, um auf Nummer sicher zu gehen! Der Hole-in-the-Wall Campground liegt in luftigen 1.300 Metern Höhe und ist umgeben von eigenwillig geformten vulkanischen Gesteinswänden. Urtümlicher zu residieren geht kaum noch!

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Mir fällt zum Thema Wüste ein, wie praktisch es ist, eine Solaranlage auf dem Dach seines Campers zu haben: Wenn ihr noch keine montiert habt, solltet ihr euch im Vorfeld dieses Wüstentrips genau überlegen, ob ihr den praktischen Stromerzeuger nicht doch anbauen wollt!

Mojave National Preserve

 

3. Zwischenstopp: Sequoia & Kings Canyon National Park

Als nächsten Haltepunkt würde ich den erfrischenden Sequoia & Kings Canyon National Park empfehlen. In Höhenlagen von 1.500 bis 2.500 Metern sind hier jahrhundertealte Riesenmammutbäume zu bewundern, und nicht nur ein paar davon, sondern ganze Haine mit bis zu 20.000 Exemplaren. Die berühmtesten Riesen tragen sogar einen eigenen Namen wie zum Beispiel »The President« und »General Sherman«. Der Lodgepole Campground lädt uns zum längeren Verweilen ein, von hier aus starten einige schöne Trails und die nächsten Mammutbäume liegen nur ein paar Gehminuten entfernt. Allerdings solltet ihr keine Angst vor Bären haben, denn die pelzigen Räuber lassen sich relativ häufig in dieser Gegend blicken. Es gibt auch einen größeren Einkaufsladen für die Versorgung mit Lebensmitteln und köstlichen kalifornischen Weinen. Aber so richtig »kalifornisch«, zumindest nach deutscher Vorstellung, wird es erst am Meer!

 

Zielpunkt: Monterey Bay

Monterey Bay, das bedeutet kalifornische Lebensart direkt an der Sonnenküste mit der Option das berühmte Monterey Bay Aquarium zu besuchen. Das gigantische Schauaquarium gilt als eines der größten seiner Art auf der ganzen Welt. Besucher bestaunen hier das wimmelnde Leben unter der pazifischen Meeresoberfläche – und wer sich mit dem Tauchen auskennt, findet in der riesigen Bucht genügend Möglichkeiten, sich diese Farben- und Formenpracht ohne störende Glasscheiben anzusehen. Vor lauter Schwärmen vergesse ich fast den Campingplatz! Ich schlage hier mal den Carmel By the River RV Park vor, direkt am Carmel River, eingebettet in einen idyllischen Park. Hier erwarten euch ganz, ganz viel Ruhe, viel Grün und ein herrlicher Ausblick.

Monterey Bay

 

Na, ins Träumen gekommen?

Dann müsst ihr euch jetzt nur noch überlegen, wie ihr euer Mobile Home auf die andere Seite des Atlantiks bekommt, und schon geht es los! Natürlich könnt ihr euch in den USA auch einen Camper mieten, das wird wahrscheinlich günstiger als der aufwändige Transport. Wie auch immer: Vielleicht sehen wir uns demnächst im Wilden Westen.

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Mit Liebe geschrieben von
Max

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Hi, ich bin Max und meine größte Leidenschaft ist das Mobile-Reisen. Hier teile ich mit Dir die besten Tipps rund um Mobile-Reisen und alles was zum Wohnmobil gehört. On the road to nowhere - Live your travel dream!

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